Fötenverzehr from Abgrund by Spontaner Freitod
Tracklist
| 1. | Fötenverzehr | 6:31 |
Lyrics
Des Irrens Psyche voll von Gier,
die Gier nach Kraft, sie lebt in mir und in dir
Doch mit des Kleinkinds toten Haupt
die Energie sich im Körper erbaut
Des einen Freud, des And'ren Irrwitz
sich erschließt just aus der Art des Sinnes
Doch nur ein kranker Intellekt
ist dazu fähig, aber was ist wohl recht?
Die Relativität ist nur
omnipräsent in der konformen Natur
Der Kraftgewinn nur eine Farce,
sich in ihr spiegelt die kalte, nackte Angst
Doch keine Furcht, die Existenz
wurde von der Relativität nie verletzt
Der Embryo nicht gut gebor'n,
ist er ich und bin ich nicht schon längst gestorb'n?
Der Mutterwitz
verstört von Sorge und der Atemzug des
Fötus: erloschen wie der Menschenverstand
Dürstet nach Klarheit, doch die Hoffnung, sie flieht
Das Kind ist totgeblieben
Das Kind, es liegt in schwarzer Nacht
umgeben von der Gedankenlosigkeit des Quallentiers
Gevierteilt von dem Mangel an Sekularität
Gabel für Gabel, Biss für Biss
sich die erzwungene Unzweideutigkeit scheingründig festsetzt
Verkäst im Grabe und verdreht im Magen der Fötus ruht
Verwirrt und leicht verschroben das Kind in seinen letzten Atemzügen liegt
Die Angst des Irren sich gemildert, doch das kranke Pferd stets ungeheilt
Ein kleines, totes Kind in meinem Schoß,
es für meinen Tatbestand sein Leben ließ
Faktizität sich spiegelt in meinem Gesicht,
bis die Verblümtheit mich wieder umgibt
(Feitod)
Des Irrens Psyche schluckt die Gier,
die Gier nach Kraft, sie lebt schon längst nicht mehr hier
Und auch das Kleinkind ist verfault,
die Energie vom Körper abgebaut
Keine Freud' und auch kein Irrwitz,
nur noch Leere und ihr kaltes Antlitz
Und jener kranke Intellekt
verletzt von Panik und von Sorgen befleckt
Die Relativität war nur
omnipräsent in der konformen Natur
Der Kraftgewinn nur eine Farce,
sich in ihr spiegelt die kalte, nackte Angst
Und habe Furcht, die Existenz
wurde von der Relativität doch verletzt
Der Embryo nicht gut gebor'n,
er ist ich und ich bin schon längst gestorben
Kinderleichen sich in mir spiegeln,
mit ihnen geht auch meine Pein
Die kleinen Körper vor mir liegen,
melancholisch aus dem Leben schrein'
Temporär; die Kraft so bieder,
ihre Dauer stets ohne Gewähr
Totenmessen, wirre Lieder
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